Interaktive Ausstellung. Was geht?? zu weit. Prävention von Grenzüberschreitungen und Gewalt in Teenager-Beziehungen. Vom 10. Oktober bis 14. Oktober 2016

http://www.was-geht-zu-weit.de/

 

"Was geht?? zu weit"

eine interaktive Ausstellung

zur Prävention von Grenzüberschreitungen und Gewalt in Teenager-Beziehungen  (entwickelt von der Hochschule Fulda, University of applied Sciences)

Eine Kooperation des Kinderschutzbund Frankfurt e.V. und des Sozialrathauses Ost, Dienstort Bornheim

Führungen von Schulklassen (Jahrgangsstufen 8-11) mit anschließendem Theaterworkshop von:

Montag, 10.10. – Freitag 14.10.16, 8.30 -11.00 Uhr und von 11.00-13.30 Uhr,

Für alle weiteren Interessierten  gibt es eine Öffnung: 11.10 und 13.10. von 15.00-17.00 Uhr

Speziell für Fachpublikum gibt es eine Führung durch die Ausstellung mit anschließendem Fachgespräch: 12.10. von 15.00-18.00 Uhr

Ausstellungsort: Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39

Hintergrund: Körperliche Annäherungen, Verliebt sein und Beziehung– es gibt kaum einen Themenkomplex der Jugendliche ähnlich stark beschäftigt. Häufig sind die damit einhergehenden Erfahrungen mit schönen Momenten verbunden: Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen und Kribbeln...Doch was ist, wenn die ersten Erfahrungen ganz anders verlaufen als erwartet, wenn Grenzen überschritten werden oder Jugendlichen sogar Gewalt widerfährt?

Die Studie TeDaVi (,,Teen Dating Violence“) der Hochschule Fulda aus den Jahren 2012/2013, in der Schüler und Schülerinnen aus Hessen zu Grenzüberschreitungen und Gewalt in Teenager-Beziehungen befragt wurden, ergab, u.a., dass:

- 6 von 10 der befragten Mädchen und Jungen mindestens einmal eine Form von grenzüberschreitendem Verhalten oder Gewalt durch den Partner oder die Partnerin erleiden mussten

- etwa jedes vierte Mädchen und jeder achte Junge in ihrer Verabredung oder ersten Beziehung sexualisierte Gewalt erlebt haben und zu ungewollten sexuellen Handlungen genötigt wurden

- etwa jedes zehnte Mädchen und jeder zehnte Junge körperliche Übergriffe wie Schubsen, Ohrfeigen, Schlagen oder Festhalten erfahren mussten*.*Quelle: Grenzüberschreitungen und Gewalt in den Liebesbeziehungen und Dates von Hessischen Schülerinnen und Schülern zwischen 14 bis unter 18 Jahren: Ergebnisse zur Studie TeDaVi. Blättner B, Liepe K, Schultes K, Hehl L, Brzank P. Web. Letzter Aufruf: 13.06.2016. https://www2005.hs-fulda.de/fileadmin/Fachbereich_PG/Forschung___Praxis/TeDaVi_factsheet_fin.pdf

Für viele ist es verunsichernd und belastend, mit solchen Erlebnissen umzugehen. Oft kreisen sich die Gedanken um den Moment der Grenzüberschreitung oder Gewalt, sodass man sich nur mit Mühe noch auf andere Dinge konzentrieren kann.

Die interaktive Ausstellung ,,Was geht?zu weit“ greift diesen Themenkomplex auf und will Jugendliche für grenzüberschreitendes Verhalten und Gewalt in Teenager-Beziehungen  sensibilisieren. In vier nachgestellten Jugendzimmern geben verschiedene Medien  (Videos, Podcasts, Collagen) Einblicke in unterschiedliche Formen und Erfahrungen von Grenzüberschreitungen und Gewalt. SchülerInnen und Interessierte entdecken durch die Ausstellung auf eigenständige und aktive Weise Möglichkeiten der Prävention, Hilfe und Selbsthilfe bei Erfahrungen von Grenzüberschreitungen.  Im Anhang erhalten Sie ein Infomaterialpaket zu einer möglichen Vorbereitung des Ausstellungsbesuchs, das in Ihrer Einrichtung vorab bearbeitet werden kann. Bei Rückfragen zur Organisation und/oder den Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Claudia Lukaschek

Dipl. Pädagogin

Claudia Lukaschek

Elterntelefon / Eltern-Kind-Treff

Deutscher Kinderschutzbund - Bezirksverband Frankfurt am Main e.V.
Comeniusstr. 37 I 60389 Frankfurt am Main

Tel. +49 (0)69 970 901 42 I Fax +49 (0)69 970 901 30
www.kinderschutzbund-frankfurt.de

1. Vorsitzende

Annabelle Gleske
VR 4588 Registergericht Frankfurt